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Kinder DRIVE IN jetzt!
Hitzige Debatte um neue Idee

01.04.2019. Zeulenroda-Triebes. Der Ruf nach mehr Sicherheit für Kinder wird immer größer und so ist unter Eltern aus der Karpfenpfeiferstadt eine neue Idee entstanden. Nach ihren Vostellungen wäre ein Kinder DRIVE IN eine echte Innovation. Das Prinzip ist bekannt von großen Fastfood-Restaurants und sollte ihrer Meinung nach auf Kitas übertragen werden. Endlich Schluss mit Streß und Parkplatzsuche vor der Kita. Ein Kinder DRIVE IN soll es Eltern vereinfachen, ihre Kinder schneller abzugeben und abzuholen. Das Konzept der Eltern sieht vor, dass bis an das Kindergartengebäude direkt herangefahren werden kann, wo ein Schalter mit Kita-Personal besetzt ist. Neben dem Schalter ist der Eingang in das Gebäude. Die Eltern kündigen per Sprechanlage ihr Kind an und das Kind steigt direkt vom Auto in das Gebäude ein. Sehr oft müssen Mütter kleinere Kinder wartend im Auto zurücklassen, um den größeren Schützling in die Kita zu bringen. Mit dem Kinder DRIVE IN wäre auch dieses Problem gelöst

Die Eltern reagieren damit auf die Forderung vieler Erziehungsberechtiger, die mit der aktuellen Situation an einigen Kitas unzufrieden sind. Die tägliche Suche nach einem Halteplatz am Morgen oder am Nachmittag soll damit der Vergangenheit angehören. Einige Kindergärten haben Parkplätze in 50 Metern Entfernung, doch diese sind manchen Eltern zu weit weg und unpraktisch. Sie müssen dringend zur Arbeit und leben unter ständigem Zeit- und Leistungsdruck. Ihnen soll mit dem Kinder DRIVE IN ein Stück Stress abgenommen werden.

 

Eltern, die ihr Kind schnell in die Kita bringen wollen, sehen sich oft gezwungen, Schilder zu ignorieren und vermitteln damit dem Spössling in ihrer Vorbildfunktion, dass Warnschilder nach eigenem Ermessen ausgelegt und missachtet werden dürfen. Auch dieses Problem löst sich mit dem Kinder DRIVE IN auf.

Aber es gibt auch Gegenstimmen. Einige Eltern halten an alten Prinzipien fest und wünschen sich mehr Entspannung vor dem Kindergarten, um ihre Kinder in Ruhe verabschieden zu können. „Wenn sie früh Zeit haben ihre Whatsappnachrichten zu checken, dann können sie auch einen Parkplatz suchen. Vielen Eltern würden ein paar Schritte gut tun und sie wären ein gutes Vorbild für ihre Kids“, meint Maria Lauterbach aus Triebes, Mutter von zwei Kindern. Ihr ist es wichtig, als Familie den Tag gemeinsam, möglichst ohne sinnlosen Stress, zu beginnen. Sie versteht nicht, warum sich Eltern den morgendlichen Parkplatzkampf direkt vor der Kita antun und damit ihren Kindern selbstgemachte Hektik aufdrücken. Dadurch ist ein hektischer Start vorprogrammiert, Kinder werden verwöhnt und verlernen ein paar Schritte zu gehen.
Nun soll geklärt werden, ob die Mehrheit der Eltern für den Kinder DRIVE IN in begeistert werden kann.

Namen aus Datenschutzgründen geändert.

 
  
  
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